Wasservögel

Die Schnatterente

Während die Männchen der meisten europäischen Entenarten recht farbenfroh und auffällig gefärbt sind, ist das Kleid der Schnatterente geradezu auffällig unauffällig. Auch im sogenannten Prachtkleid trägt das Männchen ein graubraunes Gefieder, das am ganzen Körper fein geschuppt ist. Das "Heck" wird von dunklen Federn dominiert. Beide Geschlechter sind ganzjährig gut am rein weissen Spiegel zu erkennen. Im Flug springen diese hellen Federn besonders ins Auge und lassen Schnatterenten schon auf grosse Distanz als solche erkennen.

Die Weibchen sind ansonsten sehr ähnlich wie Stockenten gefärbt. Die Schnatterente ist bei uns ein recht häufiger Durchzügler und Wintergast. Sie schätzt seichte, produktive Gewässer wie zum Beispiel den Untersee. Auch auf Stauseen findet sie sich gerne ein, besonders wenn bei tiefem Wasserstand Schlickflächen zutage treten. Dort sieht man sie ausgiebig gründeln. Als Nahrung dienen ihr in erster Linie Grünteile von Pflanzen und Sämereien. Der tierische Anteil ist hingegen recht gering.

Als Brutvogel konnte die Art bis jetzt kaum recht Fuss fassen. Ausser am Klingnauer Stausee, wo es in den letzten Jahren alljährlich zu Bruten kam, hat diese Entenart bisher nirgends regelmässige Brutorte etablieren können. Die Schnatterente hat ihre Hauptverbreitung denn auch in Osteuropa, Asien und Nordamerika.

Das Wichtigste in Kürze:

Grösse:

51cm

Brutdauer:

24 - 26Tage

Vogelgruppe:

Entenvögel

Gewicht:

650 - 900g

Gelegegrösse:

8 - 12Eier

Nahrung:

Pflanzen, Samen

Brutort:

Boden

Nestlingsdauer:

45 - 50Tage

Lebensraum:

Seen, Fliessgewässer

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