Wie alles begann

1869 durchstreifte der Jesuitenpater Armand David (er lebte von 1826-1900) die chinesische Provinz Sichuan, auf der Suche nach unbekannten Pflanzen und Tieren. Er war nachweißlich der erste Europäer, der einen Panda zu Gesicht bekam. Schon damals war er von dem Fell des Tieres so angetan, das er Jäger losschickte, die ihm einen schwarz-weiß Bären, so nannte er erstmal den Panda, schießen sollten. Schon bald erhielt er das Objekt seiner Begierde. Pater David ließ den schwarz-weißen Bärn nach Frankreich schicken, zu Professor Mine-Edwards. Dieser untersuchte das ungewöhnliche Tier und ordnete es in die Gruppe der Waschbären ein, was sich aber später als falsch herausstellen sollte.

Am 13. April 1929 erlegten die Amerikaner Theodore und Kermit Roosevelt einen Pandabär. Sie übergaben das Fell dem Field Museum in Chicago. Da das ungewöhnliche Tier die Besuchermassen begeisterte, wollten auch andere Museen einen ausgestopften Panda haben. Es wurden unzählige Expeditionen gestartet, die nur ein Ziel hatten, Pandas erlegen.
Es wird ungefähr geschätzt, das es bereits 750000 bis 600000 Jahre her sein muss, als die esten Pandas durch die dichten Bambuswälder zogen.
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